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Im laufenden Jahrzehnt reichen die Deutschen geschätzte 1,4 Billionen Euro an die nächste Generation weiter. Große Teile dieses umfänglichen Erbvermögens gehen zunächst durch die Hände eines Testamentsvollstreckers. Dass dieser seine Dienste dem Erben nicht umsonst zur Verfügung stellen muss, regelt § 2221 BGB. Doch welches Honorar entspricht der jeweiligen konkreten Arbeitslast des Amtsinhabers?

Dieses Buch wertet den aktuellen Bestand an Rechtsprechung und Literatur aus und entwickelt daraus Leitlinien, wie der Testamentsvollstrecker im Regel- sowie denkbaren Sonderfällen seinen Lohn berechnen kann. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Frage, wie das gesetzliche Gebot einer angemessenen Vergütung praktisch umzusetzen ist. Darüber hinaus werden die Rahmenbedingungen beleuchtet, unter denen der Vergütungsanspruch gegen die Erben geltend zu machen ist. Die Untersuchung befasst sich abschließend mit den vielfältigen steuerrechtlichen Implikationen, die wegen ihrer erheblichen Auswirkung auf die Vergütungshöhe von jedem Testamentsvollstrecker zu bedenken sind.
 


Dr. Andreas Lieb
Die Vergütung des Testamentsvollstreckers
1. Auflage 2004, 195 Seiten, broschiert, 38,- €
ISBN 3-935079-28-1
 

Buch ist vergriffen.


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