Erbrecht
Gestaltungen zum Erhalt des Familienvermögens
In Deutschland werden in den nächsten Jahren erhebliche Vermögenswerte vererbt oder verschenkt so viel wie nie zuvor. Es sind zahlreiche Familienvermögen entstanden, die die gesamte Bandbreite von kleineren bis großen, komplexen Vermögen umfassen. Um das Vermögen zu sichern und Streitigkeiten innerhalb der Familie frühzeitig zu vermeiden, sind spezielle Nachfolgekonzepte erforderlich. Das Buch zeigt zunächst die diversen Risiken für komplexe Familienvermögen auf, bevor dann jeweils praxiserprobte Lösungen für den langfristigen Erhalt des Familienvermögens dargestellt werden. So werden neben verschiedenen testamentarischen Gestaltungen insbesondere mögliche Gestaltungen durch Eheverträge, Verzichtsverträge, Vorsorgevollmachten, Familienpoolgesellschaften und Stiftungen behandelt. Zusätzlich enthalten sind Themen wie Familienstrategie, Familiencharta, Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit sowie auch Vermögensmanagement und Family-Office. Zum Familienpool sind detaillierte steuerliche Darstellungen enthalten. Das Buch richtet sich an Rechtanwälte, Notare, Steuerberater und Vermögensverwalter, die Familien mit komplexen Vermögen beraten, aber auch an diese Familien selbst. Die fundierte praxisrelevante Darstellung der Themen sowie die vielen Vertragsmuster machen das Buch zu einem hilfreichen Begleiter. Die Muster stehen elektronisch als Download zur Verfügung, zusätzlich gibt es komplette Vertragsmuster als Ergänzung.
Letztwillige Verfügung zu Gunsten von Menschen mit Behinderung - Die stiftungsrechtliche Lösung - eBroschüre (pdf)
Bei der Gestaltung einer letztwilligen Verfügung zu Gunsten eines Menschen mit Behinderung sind neben den erbrechtlichen Vorgaben auch sozialrechtliche Regelungen zu berücksichtigen. Dies stellt für den Gestalter stets eine Herausforderung dar. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben sich Gestaltungsmöglichkeiten herausgebildet, die es dem Kind mit Behinderung ermöglichen, einen Mehrwert aus dem ererbten Vermögen zu ziehen und dadurch eine Steigerung seiner Lebensqualität über das Niveau der Sozialleistungen als staatliche Grundversorgung hinaus zu erreichen, ohne dabei die staatliche Grundversorgung zu verlieren. Bei Testierenden mit kleinen und mittleren Vermögen gelingt es häufig nicht, die in der klassischen Gestaltung (Vor- und Nacherbfolge mit Dauertestamentsvollstreckung) zur Steigerung der Lebensqualität notwendigen Erträge zu generieren. Auch die erbrechtlichen Grenzen bei der Verwaltung des Nachlasses und die mangelnde Einbeziehung der Peergroup des Kindes mit Behinderung lassen die klassische Gestaltung zunehmend als unpassend erscheinen. Das Stiftungsrecht bietet hier eine interessengerechte Gestaltungsoption, die geeignet ist, die engen Grenzen des Erbrechts zu überwinden und eine Struktur zu schaffen, die rechtssichere Beteiligung des Kindes mit Behinderung am Nachlassvermögen ermöglicht und gleichzeitig interessengerecht Verwaltungs- und Kontrollstrukturen schafft. Durch die Gründung einer nichtselbständigen Verbrauchsstiftung mit dem Abkömmling mit Behinderung als einzigem Destinatär entsteht ein zweckgebundenes und vollständig zugunsten des Begünstigten verbrauchbares Vermögen, auf das der Sozialhilfeträger aber nach den sozialleistungsrechtlichen Vorschriften nicht zugreifen kann. In der neuen eBroschüre im PDF-Format „Letztwillige Verfügung zu Gunsten von Menschen mit Behinderung Die stiftungsrechtliche Lösung" zeigt der Autor die Vorteile einer Treuhandstiftung auf. Ausgehend von der klassischen Gestaltung (Vor- und Nacherbfolge mit Dauertestamentsvollstreckung) werden die Errichtung und Ausgestaltung eines Stiftungsvertrages mit Zweck, Ausstattung und Verwaltung der Stiftung sowie die notwendigen korrespondierenden Erklärungen dargestellt. Stiftungssteuerliche Aspekte runden die eBroschüre ab. Das Werk enthält zahlreiche Formulierungsbeispiele sowie Gesamtmuster, die über einen Musterdownload abrufbar sind. Ulf Schönenberg-Wessel ist Rechtsanwalt und Notar, Fachanwalt für Erbrecht, Fachanwalt für Sozialrecht und Senior-Partner der Kanzlei Siewert, Schönenberg-Wessel und Partner in Kiel. Der Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit liegt im Bereich der Vermögensnachfolge sowie im Erb- und Pflichtteilsrecht einschließlich der Gestaltung letztwilliger Verfügungen zu Gunsten von Menschen mit Behinderung. Er ist Mitherausgeber der „ZErb Zeitschrift für die Steuer- und Erbrechtspraxis" und Mitherausgeberbeirat der Zeitschrift „notar".
Praxishandbuch Nachlassinsolvenz
Das Praxishandbuch erfasst alle Themen der Nachlassinsolvenz, die für die Praxis relevant sind. Dabei werden die Schnittstellen zwischen Erb- und Insolvenzrecht aufgezeigt und die einzelnen Verfahrensschritte der Insolvenz erläutert. Egal in welchem Stadium sich die Nachlassinsolvenz befindet, der Leser findet in diesem Buch alle rechtlichen Themen des Nachlassinsolvenzverfahrens strukturiert aufgearbeitet. Die zahlreichen Muster, Checklisten und Praxistipps machen das Werk zu einem unersetzlichen Arbeitsbuch für die Praxis. Aus dem Inhalt: - Haftung und Haftungsbeschränkung - Antragsvoraussetzungen und Beteiligte - Insolvenzmasse - Rechte im Insolvenzverfahren - Anfechtung, Verwaltung und Verwertung - Neuerwerb - Insolvenzplanverfahren - Beendigung des Nachlassinsolvenzverfahrens - Vergütung des Insolvenzverwalters - Sonderprobleme Herausgegeben und bearbeitet von: RAin, FAinErbR Gabriela Hack Dipl.-Rechtspfleger Stefan Lissner RA, FAIns- u. SanR Dr. Mario Nöll RA, FAIns- u. SanR Dr. Christoph Pabst RA und Notar, FAErbR Dr. Pierre Plottek RA und Notar, FAErbR, FASozR Ulf Schönenberg-Wessel
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung - DVEV-Ausgabe
Nicht nur in der anwaltlichen Beratungspraxis nimmt die Anzahl der Mandanten, die sich für den Fall der Gebrechlichkeit und Krankheit absichern wollen, ständig zu. Das Werk richtet sich an die diejenigen beratenden Berufe, die sich mit den verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten beschäftigen. Es zeigt die rechtlichen Möglichkeiten auf, bietet Gestaltungsvorschläge, Formulierungshilfen und wertvolle Praxistipps. Sowohl der aktuelle Streitstand als auch die umfangreiche Rechtsprechung in dem jeweiligen Rechtsgebiet werden dargestellt. In der 6. Auflage sind die umfassenden und tiefgreifenden Änderungen, die die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts mit sich gebracht hat, praxisnah erläutert. Das neu eingeführte Notvertretungsrecht für Ehegatten wird ausführlich thematisiert. Die Herausgeber und Autoren sind allesamt Praktiker mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der rechtlichen Vorsorge. Pressestimmen zu Vorauflage: „Dem Leser liegt eine prägnante Darstellung des gesamten Themenkomplexes vor, da nicht lediglich die Gestaltung, sondern auch das Verfahren im Betreuungsrecht sowie Vergütung und Registrierung dargestellt werden. Hinzu kommen wichtige Ausführungen in Bezug auf Testamentsvollstreckung bzw. Vor- und Nacherbschaft." Ulf Schönenberg-Wessel, ZErb 2021, 124
Testamente für Geschiedene und Patchworkehen
Bereits in 5. Auflage führt das bewährte Handbuch durch die Untiefen einer vernünftigen und klaren Nachlassplanung. In Deutschland können aktuell nahezu 15 % aller Familien unter den Begriff der Patchworkfamilie gefasst werden. Patchworkfamilie meint, dass nach einer Scheidung oder Beendigung der Partnerschaft eine neue Ehe oder Lebenspartnerschaft eingegangen worden ist, wobei Kinder aus früheren Beziehungen der Partner hervorgegangen sind. Das deutsche Erbrecht kennt jedoch die Konstellation der Patchworkfamilie nicht, sodass bei Eintritt der gesetzlichen Erbfolge die für das klassische Familienmodell vorgesehenen Regelungen Anwendung finden und damit nicht selten für die Betreffenden ungewollte und konfliktreiche Folgen eintreten. Die 5. Auflage berücksichtigt die aktuelle Rechtsprechung bis einschließlich April 2023. Außerdem werden die seit 11.1.2023 geltenden neuen Bewertungsregularien von Immobilien im Steuerrecht eingearbeitet, soweit Erkenntnisse hierzu bis Redaktionsschluss vorlagen. Das Betreuungsorganisationsgesetz (BtOG) ist ein Teil der 2021 verabschiedeten und am 1.1.2023 in Kraft getretenen Betreuungsrechtsreform. Es ersetzt u.a. das bisherige Betreuungsbehördengesetz (BtBG). Auch diese Neuregelungen werden in der neuen Auflage berücksichtigt, soweit sie das Erbrecht unmittelbar oder mittelbar betreffen. Aus dem Inhalt: Geschiedenentestament - Regelungsziele - Vor- und Nacherbschaft - Nacherbentestamtensvollstreckung - Steuerrechtliche Aspekte Testament für Patchworkehen - Gestaltungsprobleme - Elterliche Sorge/Umgangsrecht - Stiefkinder - Steuerliche Aspekte Entzug der Vermögensverwaltung für den geschiedenen Ehegatten Schiedsklausel Zahlreiche Musterformulierungen ergänzen die Ausführungen.
Rechtsprechungssammlung für Testamentsvollstrecker - eBroschüre (pdf)
Das Gesetz regelt die Testamentsvollstreckung in nur wenigen Paragrafen. Dieser Befund steht im umgekehrten Verhältnis zu ihrer in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsenen Bedeutung. Gleichwohl gehört die Testamentsvollstreckung nicht zum Pflichtprogramm der juristischen Ausbildung. Ihre Komplexität in Gestaltung und Durchführung birgt viele Fehlerquellen. Dies dokumentiert eine Vielzahl, überwiegend nicht höchstrichtlicher Entscheidungen. Diese werden in der vorliegenden eBroschüre nach elf Themengebieten erschlossen und in rund 400 Leit- und Orientierungssätzen zugänglich gemacht. Neben allgemeinen Rechtsfragen ordnungsgemäßer Verwaltung Haftung Entlassung und Vergütung sind dies die Schnittstellen zu Stiftungen, Unternehmen, Auslandsbezug, Kostenfragen, dem Steuerrecht sowie dem Berufs- und Versicherungsrecht. Rechtsanwender wie Richter, Notare, Rechtsanwälte und Testamentsvollstrecker, aber auch betroffene Erben, die im Regelfall unvorbereitet mit der Testamentsvollstreckung konfrontiert werden, sowie künftige Erblasser erhalten einen schnellen und komprimierten Zugang zu einer Vielzahl an Fragestellungen. Das digitale Format unterstützt die schnelle Recherche und ermöglicht zudem in vielen Fällen den sofortigen Zugriff auf im Internet veröffentlichte Volltexte. Zusammenstellung Eberhard Rott Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht und Fachanwalt für Steuerrecht, Testamentsvollstrecker (AGT) und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge (AGT) e.V., Bonn Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Wolfgang Reimann, Regensburg
Die Rechte des Erben vor dem Erbfall
Der Erbrechtspraktiker ist nicht selten vor die Frage gestellt, ob sich künftige erb- und pflichtteilsrelevante Umstände vor dem Erbfall, also noch zu Lebzeiten des Erblassers, klären lassen. Nicht nur das Gesetz sieht dafür Regelungen vor, sondern auch die Rechtsprechung hat darüber hinaus einige Grundsätze entwickelt. Behandelt werden Der Erbschaftsvertrag unter künftigen gesetzlichen Erben mit Formulierungsbeispielen Auskunftsansprüche über die eigene Abstammung Klärung pflichtteilsrelevanter Fragen vor dem Erbfall Feststellungen zur Geschäfts- und Testierfähigkeit des Erblassers zu dessen Lebzeiten Prozessuale Sicherung im selbständigen Beweisverfahren Feststellungsklage zur Wirksamkeit eines Testaments zu Lebzeiten des Erblassers Rechte des Nacherben vor Eintritt des Nacherbfalls, Ausschlagung der Nacherbschaft, Verfügung über das Nacherbenanwartschaftsrecht Einvernehmliche Beendigung eines Vor- und Nacherbenrechtsverhältnisses und dessen Abwicklung im Erbscheins- und Grundbuchverfahren mit Formulierungsbeispielen.
Materialienkommentar Erbrecht
Materialienkommentar Erbrecht Herausgegeben von Rechtsanwalt Dr. Claus-Henrik Horn, Fachanwalt für Erbrecht 2020, 1.662 Seiten, gebunden, 169,- € Warum der Materialienkommentar Erbrecht? Etwa 300 der ursprünglich 464 Paragraphen des Erbrechts im BGB sind seit dem Jahr 1900 unverändert im täglichen Gebrauch der Praxis. Noch heute werden die Materialien der Gesetzesentstehung zur Auslegung herangezogen. Der Zugang ist höchst aufwendig, da die entscheidenden Stellen schwer auffindbar und schwer lesbar sind. Der Materialienkommentar Erbrecht bereitet alle historischen Materialien und sämtliche Reformen für die heutige erbrechtliche Argumentation auf. Horn hat hierzu die Fraktur in die moderne Schrift umgewandelt und entsprechend dem Aufbau eines klassischen Kommentars jedem Paragrafen seine Erwägungen und Entwürfe zugeordnet. Auf einen Blick werden die Entwicklung einer jeden Norm und alle Gesetzesänderungen seit In-Kraft-Treten des BGB sichtbar und Motive, Protokolle, Denkschrift, Bericht der XII. Kommission, Reichstagsverhandlungen etc. systematisch verfügbar. Dr. Claus-Henrik Horn ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht und führender Erbrechts-Experte. Er hat in jahrelanger Arbeit alle Unterlagen für die Praxis verfügbar gemacht. Aus dem Grußwort: Prof. Dr. Karlheinz Muscheler: „Wie schön, dass dieses Buch erscheint!" (Kooperation mit Nomos Verlag)