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Immer auf dem neuesten Stand: Entdecken Sie unsere aktuellen Neuerscheinungen. Zum Beispiel topaktuelle Neuauflagen, Handbücher oder digitale Inhalte wie eBroschüren auf einen Blick.
Die Gebührenvereinbarung und -abrechnung ist eines der zentralen und herausfordernden Elemente in der Mandatsbearbeitung. Welche Form der Vergütung wird in welchem Fall vereinbart: RVG, Pauschalhonorar, Zeitvergütung oder in Einzelfällen doch ein Erfolgshonorar? Oder vielleicht besser eine Kombination aus Pauschale und Zeitvergütung? Wie kann vermieden werden, dass die Beratungsgebühr auf die sonstige Tätigkeit der Beratung angerechnet wird? Dieses Praxisbuch stellt die außergerichtlichen und gerichtlichen Vergütungsmöglichkeiten im erbrechtlichen Mandat dar. Insbesondere wird auf die Gefahr der Interessenkollision und damit des totalen Gebührenverlustes eingegangen. Daneben behandelt das Buch ausführlich das Thema Vergütungsvereinbarung, ihre Voraussetzungen und unterschiedlichen Arten. Abgerundet wird das Werk mit Anhängen zur Berechnung der Geschäftswerte nach § 34 GNotKG, zahlreichen Beispielen für Verfahrensgebühren sowie einer Leistungsübersicht der Rechtsschutzversicherer im Erbrecht. Die Neuerungen durch das KostBRÄG 2025 werden umfassend berücksichtigt. Stimme zur Vorauflage "(...) Das Werk zeichnet sich nicht nur durch Warnhinweise, sondern auch durch praxistaugliche Beispielsrechnungen aus, die es sowohl dem Rechtsanwalt als auch den Angestellten mühelos erleichtern, zu einer zutreffenden Berechnung zu gelangen. (...)" Herbert P. Schons, RAuN a.D., ZErb 2022, 200
Das Handbuch bietet auf die anwaltliche und notarielle Tätigkeit bezogene übersichtliche Länderberichte zum Eherecht in den für die Praxis wichtigsten europäischen Staaten. Der Schwerpunkt liegt auf den Ehewirkungen und Scheidungsfolgen, einschließlich der vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten sowie Hinweisen auf die nichteheliche Lebensgemeinschaft und die gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Dargestellt wird das materielle Recht einschließlich der praktisch bedeutsamen Aspekte des Verfahrensrechts, des IPR und des internationalen Verfahrensrechts. Der einleitende allgemeine Teil gibt eine Einführung in das internationale Eherecht und enthält eine systematische Darstellung des aktuellen Bestands an europäischen Normen zum internationalen Eherecht. Im Anschluss daran folgen 31 Länderberichte in kompakter und situationsbezogener Darstellung. Die ausführliche und konkurrenzlose Darstellung dieser Thematik macht das Werk auch in der fünften Auflage zu einem unverzichtbaren Standardwerk. Herausgeber und Autoren sind allesamt ausgewiesene Spezialisten für das Familienrecht in ihrem jeweiligen Berichtsstaat.
Dieses Praxiswerk wendet sich an alle Stiftungsberater in Anwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien, in Notariaten, in Banken sowie in Vermögens- und Unternehmensberatungen. Die Neuauflage wurde grundlegend überarbeitet, Erfahrungswerte nach der Reform des Stiftungsrechts konnten bereits einbezogen werden. Die Autoren erläutern die praktischen Fragen der Stiftungserrichtung und der täglichen Stiftungsarbeit. Das Buch wird fortlaufend und aktuell ergänzt durch das kostenfreie Internetportal www.stiftungsrecht-plus.de. Aus dem Inhalt: Stiftungsformen und Alternativen • Rechtsgrundlagen der Errichtung und Führung von Stiftungen • Stiftungsaufsicht • Stiftungsregister • Neuralgische Punkte bei der Stiftungsarbeit • Umstrukturierung und Beendigung der Stiftung • Besteuerung von Stiftungen • Stiftungen als Erben • Unternehmensnachfolge mit Stiftungen • Treuhänderische Stiftungen • Stiftungen im Ausland und Trusts • Praxistipps zur Beratung bei Stiftungsgestaltungen Der Herausgeber Dr. K. Jan Schiffer ist seit 1987 als Wirtschaftsanwalt tätig und durch zahlreiche Beratungsprojekte, viele Fachveröffentlichungen und Vorträge als Stiftungsexperte ausgewiesen.
Nachlasspflegschaften erfordern spezielles Wissen. Neben juristischen Kenntnissen, insbesondere im Erbrecht und im FamFG-Verfahren, sind auch kaufmännische, investigatorische und genealogische Fähigkeiten für eine erfolgreiche Bearbeitung unabdingbar. Das Buch vermittelt das Wissen, um alltägliche Probleme in der Nachlasspflegschaft effizient und rechtssicher zu lösen. Zahlreiche Praxistipps und Muster helfen bei der Abwicklung von den ersten Schritten der Nachlasssicherung bis zum erfolgreichen Abschluss der Erbenermittlung. Besonders behandelt wird dabei die Abwicklung von überschuldeten Nachlässen. Die Neuerungen durch die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts sind umfassend berücksichtigt. Rechtspfleger bei den Nachlassgerichten finden wichtige Hinweise zu den Voraussetzungen der Nachlasspflegschaft, den Berichtspflichten des Nachlasspflegers, den Genehmigungserfordernissen und zur Vergütungsfestsetzung. Darüber hinaus werden auch die Nachlassverwaltung und die sonstigen Pflegschaften umfassend abgehandelt. Die Autoren, langjährig erfahrene Berufsnachlasspfleger und Referenten zum Fachgebiet Nachlasspflegschaft, stellen in diesem Werk die Quintessenz ihres gemeinsam gewachsenen Praxiswissens dar. Aus dem Inhalt: Anordnung der Nachlasspflegschaft Erste Schritte der Nachlasssicherung Sicherung und Verwaltung des Nachlasses von AZ Berichtswesen Genehmigungen Vergütung und Aufwendungsersatz Erbenermittlung und Erbscheinsverfahren Beendigung der Nachlasspflegschaft Nachlassverwaltung Sonstige Pflegschaften Haftungsrecht Versicherungsschutz
Jeden Monat neu: Alle Facetten des Erbrechts
Monatlich gibt die ZErb – Zeitschrift für die Steuer- und Erbrechtspraxis – mit den Rubriken Rechtsprechungsreport und Praxisforum die notwendigen Informationen über aktuelle erbrechtliche Entwicklungen.
Webinare
Online-Seminare & Fortbildungen für Erbrechtler:innen: Bilden Sie sich effizient weiter – direkt von Ihrem Arbeitsplatz aus. Alle relevanten Themen aus der Erbrechtspraxis, auch FAO-Fortbildungen.
Exklusiv-Vorteil: Als Mitglied der DVEV profitieren Sie bei jeder Buchung von attraktiven Vorzugspreisen.
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Produkte
Vom fundierten Fachbuch über unsere Fachzeitschrift ZErb bis hin zu kompakten eBroschüren und interaktiven Webinaren: Wir liefern Ihnen Expertise in jedem Format. Finden Sie die für Sie passenden Inhalte in jedem Medium – gedruckt, digital oder live.
Entdecken Sie die neue eBroschüre zur Familienstiftung in der Anwaltspraxis präzise, umfassend und praxisnah. Unsere neue eBroschüre für Notare bietet Ihnen eine detaillierte und praxisorientierte Darstellung aller relevanten Themen, die für einen umfassenden Überblick zur Familienstiftung von Bedeutung sind. Der Autor behandelt u.a. folgende Themen: Vergleich, Stärken und Schwächen der Gestaltungsalternativen (selbständige / Treuhandstiftung, Stiftung & Co KG, Stiftungs-GmbH, unternehmensverbundene Stiftung / Familienstiftung i.e.S., gemeinnützige Stiftung mit Drittelprivileg) Errichtung, Ausstattung und Verwaltung einer Familienstiftung unter Lebenden und von Todes wegen Besteuerung der Vermögensausstattung und des Betriebs der nicht gemeinnützigen Stiftung, sowie der Destinatäre (Körperschaft-, Gewerbe-, Einkommens- und Erbschaftsteuer einschließlich Erbersatzsteuer) Muster für Stiftungsgeschäfte und "Satzungen" selbständiger und unselbständiger Familienstiftungen unter Lebenden und von Todes wegen runden das Werk ab. Dieses Werk richtet sich dabei gleichermaßen an Anwälte und Notare und ist eine Bereicherung (Handreichung) für die tägliche Praxis.
Dieses Werk gibt einen umfassenden Überblick zu wichtigen Themen des Rechts der gemeinnützigen Stiftungen in der Notar- und Anwaltspraxis. Betrachtet werden u.a. das Stiftungszivilrecht, Registerfragen, Merkmale der rechtsfähigen Stiftung, Tätigkeitsformen, die Errichtung und Anerkennung einer selbständigen Stiftung, die Zustiftung sowie die Ersatzformen der Stiftung (Stiftungsverein, Stiftungskapitalgesellschaft). Beleuchtet werden dabei insbesondere die Änderungen durch das Gesetz zur Modernisierung des Stiftungsrechts, welches am 1.7.2023 in Kraft getreten ist und das Stiftungsregistergesetz (Inkrafttreten des Stiftungsregisters zum 1.1.2026). Ein umfassender Überblick über die steuerrechtlichen Aspekte und Gesamtmuster für die selbstständige und unselbständige gemeinnützige Stiftung runden das Werk ab. Dieses Werk richtet sich dabei gleichermaßen an Notare und Anwälte und ist eine Bereicherung für die tägliche Praxis. Der Autor Dr. Hans-Frieder Krauß behandelt u.a. folgende Themen: Warum Stiftung? Selbstständige oder Treuhandstiftung? Überblick zum neuen Stiftungszivilrecht Registerfragen Merkmale der rechtsfähigen Stiftung Tätigkeitsformen Errichtung und Anerkennung einer selbständigen Stiftung Zustiftung Ersatzformen der Stiftung: Stiftungsverein, Stiftungskapitalgesellschaft Steuerrecht I: Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit Steuerrecht II: Begünstigung der gemeinnützigen Stiftung Steuerrecht III: Begünstigung des Stifters / Spenders Steuerrecht IV: Behandlung der Destinatäre Gesamtmuster für unselbständige gemeinnützige Stiftungen Gesamtmuster für selbständige gemeinnützige Stiftungen
Die Gebührenvereinbarung und -abrechnung ist eines der zentralen und herausfordernden Elemente in der Mandatsbearbeitung. Welche Form der Vergütung wird in welchem Fall vereinbart: RVG, Pauschalhonorar, Zeitvergütung oder in Einzelfällen doch ein Erfolgshonorar? Oder vielleicht besser eine Kombination aus Pauschale und Zeitvergütung? Wie kann vermieden werden, dass die Beratungsgebühr auf die sonstige Tätigkeit der Beratung angerechnet wird? Dieses Praxisbuch stellt die außergerichtlichen und gerichtlichen Vergütungsmöglichkeiten im erbrechtlichen Mandat dar. Insbesondere wird auf die Gefahr der Interessenkollision und damit des totalen Gebührenverlustes eingegangen. Daneben behandelt das Buch ausführlich das Thema Vergütungsvereinbarung, ihre Voraussetzungen und unterschiedlichen Arten. Abgerundet wird das Werk mit Anhängen zur Berechnung der Geschäftswerte nach § 34 GNotKG, zahlreichen Beispielen für Verfahrensgebühren sowie einer Leistungsübersicht der Rechtsschutzversicherer im Erbrecht. Die Neuerungen durch das KostBRÄG 2025 werden umfassend berücksichtigt. Stimme zur Vorauflage "(...) Das Werk zeichnet sich nicht nur durch Warnhinweise, sondern auch durch praxistaugliche Beispielsrechnungen aus, die es sowohl dem Rechtsanwalt als auch den Angestellten mühelos erleichtern, zu einer zutreffenden Berechnung zu gelangen. (...)" Herbert P. Schons, RAuN a.D., ZErb 2022, 200
Das Handbuch bietet auf die anwaltliche und notarielle Tätigkeit bezogene übersichtliche Länderberichte zum Eherecht in den für die Praxis wichtigsten europäischen Staaten. Der Schwerpunkt liegt auf den Ehewirkungen und Scheidungsfolgen, einschließlich der vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten sowie Hinweisen auf die nichteheliche Lebensgemeinschaft und die gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Dargestellt wird das materielle Recht einschließlich der praktisch bedeutsamen Aspekte des Verfahrensrechts, des IPR und des internationalen Verfahrensrechts. Der einleitende allgemeine Teil gibt eine Einführung in das internationale Eherecht und enthält eine systematische Darstellung des aktuellen Bestands an europäischen Normen zum internationalen Eherecht. Im Anschluss daran folgen 31 Länderberichte in kompakter und situationsbezogener Darstellung. Die ausführliche und konkurrenzlose Darstellung dieser Thematik macht das Werk auch in der fünften Auflage zu einem unverzichtbaren Standardwerk. Herausgeber und Autoren sind allesamt ausgewiesene Spezialisten für das Familienrecht in ihrem jeweiligen Berichtsstaat.
Die Zeitschrift für die Steuer- und Erbrechtspraxis ZErb ist die Namensgeberin des zerb verlages. Seit 1999 erscheint sie auch als Mitgliederzeitschrift der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge (DVEV e.V.). Mit einer monatlichen Auflage von 3.000 Exemplaren ist sie mittlerweile die auflagenstärkste Fachzeitschrift zum Erbrecht. Jeden Monat neu: alle Facetten des Erbrechts Monatlich gibt die ZErb mit Rechtsprechungsreport, Praxisforum, Literaturecke, Musterformularen für die Praxis, Gestaltungshinweisen und Checklisten die notwendigen Informationen über aktuelle erbrechtliche Entwicklungen. Die Schriftleitung der ZErb hat Herr Rechtsanwalt und Notar Dr. Pierre Plottek, Bochum, inne. Sie erreichen Herrn Dr. Plottek unter schriftleitung@zerb.de Weitere Informationen finden Sie unter: drplottek.de/schriftleitung-zerb Die Herausgeber sind erfahrene Praktiker und bekannte Autoren: Rechtsanwalt Raymond Halaczinsky, Ministerialrat a.D., Bonn Rechtsanwalt und FAStR Dr. Marc Jülicher, Düsseldorf PD Dr. Olaf Meyer, Würzburg Rechtsanwalt, FAStR und Stb Dr. Christopher Riedel, LL.M., Düsseldorf und Notar Dr. Thomas Wachter, München Testabo Wünschen Sie ein Testabo? Bestellen Sie 3 Hefte für nur 30,00 € (inkl. 5,00 € Versandkosten). Nach Ablauf des Testabos erfolgt keine weitere Belieferung! Jahresabo Die ZErb erscheint in zwölf Ausgaben jeweils zum 10. des Monats. Der Brutto-Bezugspreis liegt bei 286,92 € (zzgl. 2,00 € Versandkosten pro Heft). Für Mitglieder der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V. ist der Bezug des Heftes bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten. Der Preis für ein Einzelheft beträgt 19,90 € (zzgl. 1,95 € Versandkosten). Einbanddecke Lassen Sie sich die einzelnen Jahrgänge der ZErb durch Ihren Buchbinder binden. Der Preis für eine Einbanddecke beträgt 15,50 €, zzgl. Versandkosten. Index Der Index zum Vorjahr liegt jeweils dem Februar-Heft bei.
Bei der Gestaltung einer letztwilligen Verfügung zu Gunsten eines Menschen mit Behinderung sind neben den erbrechtlichen Vorgaben auch sozialrechtliche Regelungen zu berücksichtigen. Dies stellt für den Gestalter stets eine Herausforderung dar. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben sich Gestaltungsmöglichkeiten herausgebildet, die es dem Kind mit Behinderung ermöglichen, einen Mehrwert aus dem ererbten Vermögen zu ziehen und dadurch eine Steigerung seiner Lebensqualität über das Niveau der Sozialleistungen als staatliche Grundversorgung hinaus zu erreichen, ohne dabei die staatliche Grundversorgung zu verlieren. Bei Testierenden mit kleinen und mittleren Vermögen gelingt es häufig nicht, die in der klassischen Gestaltung (Vor- und Nacherbfolge mit Dauertestamentsvollstreckung) zur Steigerung der Lebensqualität notwendigen Erträge zu generieren. Auch die erbrechtlichen Grenzen bei der Verwaltung des Nachlasses und die mangelnde Einbeziehung der Peergroup des Kindes mit Behinderung lassen die klassische Gestaltung zunehmend als unpassend erscheinen. Das Stiftungsrecht bietet hier eine interessengerechte Gestaltungsoption, die geeignet ist, die engen Grenzen des Erbrechts zu überwinden und eine Struktur zu schaffen, die rechtssichere Beteiligung des Kindes mit Behinderung am Nachlassvermögen ermöglicht und gleichzeitig interessengerecht Verwaltungs- und Kontrollstrukturen schafft. Durch die Gründung einer nichtselbständigen Verbrauchsstiftung mit dem Abkömmling mit Behinderung als einzigem Destinatär entsteht ein zweckgebundenes und vollständig zugunsten des Begünstigten verbrauchbares Vermögen, auf das der Sozialhilfeträger aber nach den sozialleistungsrechtlichen Vorschriften nicht zugreifen kann. In der neuen eBroschüre im PDF-Format „Letztwillige Verfügung zu Gunsten von Menschen mit Behinderung Die stiftungsrechtliche Lösung" zeigt der Autor die Vorteile einer Treuhandstiftung auf. Ausgehend von der klassischen Gestaltung (Vor- und Nacherbfolge mit Dauertestamentsvollstreckung) werden die Errichtung und Ausgestaltung eines Stiftungsvertrages mit Zweck, Ausstattung und Verwaltung der Stiftung sowie die notwendigen korrespondierenden Erklärungen dargestellt. Stiftungssteuerliche Aspekte runden die eBroschüre ab. Das Werk enthält zahlreiche Formulierungsbeispiele sowie Gesamtmuster, die über einen Musterdownload abrufbar sind. Ulf Schönenberg-Wessel ist Rechtsanwalt und Notar, Fachanwalt für Erbrecht, Fachanwalt für Sozialrecht und Senior-Partner der Kanzlei Siewert, Schönenberg-Wessel und Partner in Kiel. Der Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit liegt im Bereich der Vermögensnachfolge sowie im Erb- und Pflichtteilsrecht einschließlich der Gestaltung letztwilliger Verfügungen zu Gunsten von Menschen mit Behinderung. Er ist Mitherausgeber der „ZErb Zeitschrift für die Steuer- und Erbrechtspraxis" und Mitherausgeberbeirat der Zeitschrift „notar".
Bei der Bevollmächtigung des Testamentsvollstreckers trifft das allgemeine Zivilrecht auf die Besonderheiten des Erbrechts. Dies führt zu einer Vielzahl von Wechselwirkungen, die sowohl theoretische als auch praktische Herausforderungen mit sich bringen. Eine ergänzende trans- oder postmortale Erblasservollmacht an den Testamentsvollstrecker kann den letzten Willen effektiv und umfassend verwirklichen. Dabei dürfen jedoch die Interessen der Erben und des Testamentsvollstreckers nicht außer Acht gelassen werden. Im Fokus dieser Dissertation stehen sowohl die grundlegenden Wirkungen der Testamentsvollstreckung und der Vollmacht als auch ihre Gemeinsamkeiten, Unterschiede und ihr wechselseitiges Konkurrenzverhältnis. Besonders behandelt werden unter anderem der Widerruf sowie die unwiderrufliche Vollmacht. In zeitlicher Hinsicht werden nicht nur die begleitende Bevollmächtigung, sondern auch die Übergangsphase beleuchtet, bevor der Testamentsvollstrecker im Amt ist und seinen Legitimationsnachweis erlangt. Das Werk geht zudem auf wesentliche Aspekte der Bevollmächtigung des Testamentsvollstreckers ein, etwa den Umgang mit digitalem Nachlass sowie grundbuchrechtliche, versicherungsrechtliche und berufsrechtliche Fragen. Als Fachanwältin für Erbrecht, Mediatorin und Testamentsvollstreckerin (AGT) verbindet die Autorin dogmatische Untersuchungen mit praxisnahen Lösungen. Das Buch richtet sich deshalb sowohl an wissenschaftlich Interessierte als auch an Praktiker aus den Bereichen Testamentsvollstreckung und Nachfolgegestaltung
Bei der Übertragung von Vermögen darf die damit verbundene Steuerlast nicht unberücksichtigt bleiben. Das vorliegende Werk gibt einen Überblick über die wesentlichen steuerlichen Aspekte bei Erbfällen und Schenkungen. Schwerpunkte sind dabei das Erbschaftsteuergesetz und das Bewertungsgesetz, es wird aber auch ein Blick auf die Ertragsteuern und die Grunderwerbsteuer geworfen. Das Buch richtet sich vor allem an diejenigen, die eine kompakte Zusammenfassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Anwendungsvorgaben suchen. Die Änderungen erbschaftsteuerlicher Regelungen durch das Wachstumschancengesetz vom 27. März 2024 wurden berücksichtigt. Aus dem Inhalt: Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht - persönliche und sachliche Steuerpflicht - Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs - Bewertung des Erwerbs - persönliche und sachliche Steuerbefreiungen - Stundung - verfahrensrechtliche Aspekte Begünstigungen für das Produktivvermögen steuerorientierte Gestaltungen Grundzüge des Ertragsteuerrechts ertragsteuerliche Folgen der Erbauseinandersetzung Grunderwerbsteuer Umsatzsteuer Immobilienbewertung
Das Praxishandbuch erfasst alle Themen der Nachlassinsolvenz, die für die Praxis relevant sind. Dabei werden die Schnittstellen zwischen Erb- und Insolvenzrecht aufgezeigt und die einzelnen Verfahrensschritte der Insolvenz erläutert. Egal in welchem Stadium sich die Nachlassinsolvenz befindet, der Leser findet in diesem Buch alle rechtlichen Themen des Nachlassinsolvenzverfahrens strukturiert aufgearbeitet. Die zahlreichen Muster, Checklisten und Praxistipps machen das Werk zu einem unersetzlichen Arbeitsbuch für die Praxis. Aus dem Inhalt: - Haftung und Haftungsbeschränkung - Antragsvoraussetzungen und Beteiligte - Insolvenzmasse - Rechte im Insolvenzverfahren - Anfechtung, Verwaltung und Verwertung - Neuerwerb - Insolvenzplanverfahren - Beendigung des Nachlassinsolvenzverfahrens - Vergütung des Insolvenzverwalters - Sonderprobleme Herausgegeben und bearbeitet von: RAin, FAinErbR Gabriela Hack Dipl.-Rechtspfleger Stefan Lissner RA, FAIns- u. SanR Dr. Mario Nöll RA, FAIns- u. SanR Dr. Christoph Pabst RA und Notar, FAErbR Dr. Pierre Plottek RA und Notar, FAErbR, FASozR Ulf Schönenberg-Wessel
Heutzutage hinterlässt ein Erblasser oftmals nicht mehr nur die altbekannten Vermögenswerte, wie Immobilien, Hausrat, Fahrzeuge oder Bargeld, sondern verfügt zum Zeitpunkt seines Todes auch vermehrt über digitale Daten und Inhalte, wie zum Beispiel E-Mail-Postfächer, Accounts bei sozialen Netzwerken oder Online-Speicherdiensten. Angesichts des technischen Erkenntnisgewinns und des rapide fortschreitenden Einflusses der Digitalisierung sowohl im privaten als auch im beruflichen Spektrum steht das deutsche Privatrecht und insbesondere das Erbrecht daher vor der Herausforderung, den sogenannten „digitalen Nachlass" rechtsdogmatisch zu erfassen. Diese Dissertationsschrift hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus der erbrechtlichen Perspektive eine privat- und persönlichkeitsrechtliche Einordnung des digitalen Nachlasses zu leisten. Es wird herausgearbeitet, welche Rechtspositionen und Befugnisse den Erben an den vom Erblasser hinterlassen Daten zukommen. Hierbei wird die Erforschung des postmortalen Schicksals digitaler Daten zum Anlass genommen, grundlegend zu hinterfragen, was überhaupt zum Vermögen im Sinne des § 1922 Abs. 1 BGB gehört und daher einem erbrechtlichen Vermögensbegriff zu unterstellen ist. Bedenkt man zudem, dass ein uneingeschränkter Zugriff der Erben auf sämtliche digitale Hinterlassenschaften diesen auch Einblicke in private, intime und persönliche Inhalte des Erblassers gewährt, wird offenbar, dass persönlichkeitsrechtliche Schutz- uns Geheimhaltungsinteressen des Erblassers in einen Widerstreit zum Erbrecht treten. Dieses Spannungsverhältnis gilt es aufzulösen.
Wer im 21. Jahrhundert als Vorerbe ein Unternehmen gemäß den 47 Paragraphen zur Vor- und Nacherbschaft führen will, die bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert verfasst wurden, wird feststellen, dass auf der Basis der überkommenen Gesetzesauslegung dies allenfalls unter größten Schwierigkeiten möglich ist. Die Probleme werden wie unter einem Brennglas mit Eintritt des Nacherbfalles deutlich: „Was" ist als nachlasszugehörig an den Nacherben herauszugeben? „Was" steht als Nutzung dem Vorerben zu? Was geschieht mit den bei Eintritt des Nacherbfalles noch nicht voll beendeten, vom Vorerben begründeten Schuldverhältnissen? Der Autor untersucht die sich in der Praxis stellenden Probleme und ihre Ursachen im Detail, stellt Hilfskonstruktionen der Vergangenheit in Frage und entwirft eine Auslegung der Vorschriften des BGB, mit der in der Praxis umsetzbar die Zielsetzungen des Gesetzgebers wie des Erblassers auch unter heutigen Bedingungen realisiert werden können. Zum ersten Mal wird zudem die Frage aufgeworfen, ob die laufende Ertragsbesteuerung zu Ausgleichsansprüchen zwischen Vor- und Nacherben führen kann.
Das Gesetz regelt die Testamentsvollstreckung in nur wenigen Paragrafen. Dieser Befund steht im umgekehrten Verhältnis zu ihrer in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsenen Bedeutung. Gleichwohl gehört die Testamentsvollstreckung nicht zum Pflichtprogramm der juristischen Ausbildung. Ihre Komplexität in Gestaltung und Durchführung birgt viele Fehlerquellen. Dies dokumentiert eine Vielzahl, überwiegend nicht höchstrichtlicher Entscheidungen. Diese werden in der vorliegenden eBroschüre nach elf Themengebieten erschlossen und in rund 400 Leit- und Orientierungssätzen zugänglich gemacht. Neben allgemeinen Rechtsfragen ordnungsgemäßer Verwaltung Haftung Entlassung und Vergütung sind dies die Schnittstellen zu Stiftungen, Unternehmen, Auslandsbezug, Kostenfragen, dem Steuerrecht sowie dem Berufs- und Versicherungsrecht. Rechtsanwender wie Richter, Notare, Rechtsanwälte und Testamentsvollstrecker, aber auch betroffene Erben, die im Regelfall unvorbereitet mit der Testamentsvollstreckung konfrontiert werden, sowie künftige Erblasser erhalten einen schnellen und komprimierten Zugang zu einer Vielzahl an Fragestellungen. Das digitale Format unterstützt die schnelle Recherche und ermöglicht zudem in vielen Fällen den sofortigen Zugriff auf im Internet veröffentlichte Volltexte. Zusammenstellung Eberhard Rott Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht und Fachanwalt für Steuerrecht, Testamentsvollstrecker (AGT) und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge (AGT) e.V., Bonn Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Wolfgang Reimann, Regensburg
Die Vererbung von Gesellschaftsanteilen besonderes im Rahmen eines grenzüberschreitenden Erbfalls ist mit vielen Problemen behaftet, welche die Wissenschaft und Praxis seit jeher beschäftigen. Durch die Einführung der EU-Erbrechtsverordnung besteht Anlass, der Frage nachzugehen, wie die Abgrenzung von Erb- und Gesellschaftsrechtsstatut fortan zu beurteilen ist. Da auf Seiten des Erbstatuts durch den europäischen Gesetzgeber nun eine supranationale Regelung geschaffen wurde, verlagern sich bisherige Fragestellungen und neuartige Problemkreise bedürfen erstmaliger Überlegungen. Die Arbeit analysiert die Wirkungen der Einführung der EU-Erbrechtsverordnung auf das Spannungsverhältnis von Erb- und Gesellschaftsrechtsstatut bei der Vererbung einer Gesellschaftsbeteiligung mit internationalem Bezug und leitet daraus Gestaltungsmöglichkeiten zur Absicherung des Zusammenspiels beider Statute her. Dabei wird sowohl die Reichweite des Erbstatuts als auch des Gesellschaftsrechtstatuts ermittelt und die Rechtslage, insbesondere in Bezug auf den Vorrang des Gesellschaftsrechts, vor und nach Einführung der EU-Erbrechtsverordnung untersucht. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse erfolgt eine Abgrenzung des Erb- und Gesellschaftsrechtsstatuts unter Berücksichtigung verschiedener Gesellschaftsformen und Ausgestaltungen der Nachfolgeregelungen.
Testamentsvollstreckung durch Anwälte ,Steuerberater und Vermögensverwalter ist die moderne Form der Vermögensnachfolgegestaltung. Das Werk bietet nicht nur das vollständige Grundlagenwissen, sondern ist durch die praxisnahe Darstellung für jeden, der sich qualitätsorientierter Testamentsvollstreckung verschrieben hat, ein wertvoller Ratgeber. Es vermittelt fundiert das für die Praxis notwendige Wissen und Handwerkszeug und gibt vielfältige Handlungsempfehlungen für die tägliche Arbeit des Testamentsvollstreckers. Für die Neuauflage wurde das Werk neu strukturiert und bietet so einen noch besseren Zugang zu den umfassenden Inhalten. Zahlreiche aktuelle Entscheidungen und Entwicklungen sind von den Autoren eingearbeitet worden. Aus dem Inhalt ● Allgemeine Grundsätze der Testamentsvollstreckung ● Arten der Testamentsvollstreckung ● Financial und Estate Planning ● Annahme, ordentliche Durchführung und Beendigung des Testamentsvollstreckeramts ● Vergütung des Testamentsvollstreckers ● Haftungs- und steuerliche Fragen ● Testamentsvollstreckung im Unternehmens- und Stiftungsbereich ● Spezialfälle: Grundstücke, Immobilien, Digitaler Nachlass, Kunst, Waffen etc. im Nachlass ● Exkurs: Nachlassverwaltung und Nachlassinsolvenz ● Fallstudien aus der Praxis Muster zum Download, Formulierungsbeispiele und Checklisten ergänzen das Praxishandbuch und stellen sowohl für die Gestalter in der Anwalts- und Notarpraxis als auch für den mit der praktischen Abwicklung befassten Testamentsvollstrecker ein unersetzliches Hilfsmittel dar. Die Autoren Eberhard Rott, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht, Fachanwalt für Steuerrecht, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge e.V. (AGT), Bonn∙● Dr. Michael Stephan Kornau, Dipl.-Bankbetriebswirt, Certified Financial Planner und Certified Foundation and Estate Planner, Recklinghausen ● Rainer Zimmermann, Dipl.-Betriebswirt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Bonn Die Autoren verfügen über langjährige und gelebte Erfahrung in der Gestaltung und praktischen Abwicklung von Nachfolgeregelungen. Das Werk richtet sich an Rechtsanwälte und Notare, Steuerberater und Vermögensverwalter sowie Praktiker der Testamentsvollstreckung.
In Deutschland ist der Trend zur Stiftungsgründung ungebrochen. Stifterinnen und Stifter stiften dabei aus den unterschiedlichsten Gründen. In der Mehrzahl der Fälle sind es gemeinwohlorientierte Motive, die sie veranlassen, ihr Vermögen auf eine Stiftung zu übertragen. Aber auch privatnützige Stiftungen, wie z.B. die Familienstiftung, die sich hoher Beliebtheit bei der Unternehmensnachfolge erfreut, sind zu beachten. Das Stiftungsrecht ist in Bewegung. Jüngst erfolgte eine umfassende Reform des Stiftungsrechts. Das Gesetz zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts bewirkt zum 1.7.2023 wesentliche Änderungen, die nicht nur künftig noch zu errichtende, sondern auch bereits bestehende Stiftungen gleichermaßen betreffen. Auch darf man die Komplexität des Beratungsfelds „Stiftung" nicht unterschätzen. Gerade das Zusammenspiel von Stiftungszivilrecht und Stiftungssteuerrecht birgt Fallstricke. Die Rechtsquellen des Zivilrechts befinden sich nicht nur im BGB, sondern auch in den Landesstiftungsgesetzen. Zusätzlich sind die steuerlichen Regelungen, die in zahlreichen Einzelsteuergesetzen verstreut sind, bei der Errichtung und Verwaltung einer Stiftung zu beachten. Ziel dieses Werkes ist es, einen umfassenden und praxisgerechten Überblick über das neue Stiftungsrecht und den daraus folgenden Handlungsrahmen für Stifter, Stiftungen und Stiftungsorgane zu geben. Zahlreiche Praxisbeispiele und Muster erleichtern die Umsetzung der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen in der Praxis.
Mit der Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts zum 1.1.2023 werden alleine im BGB mehr als 150 Paragrafen geändert, dazu weitere u.a. aus dem FamFG, der BNotO und den SGB. Das Betreuungsbehördengesetz wird zum Betreuungsorganisationsgesetz mit Registrierungsverordnung, ein gesetzliches Ehegattenvertretungsrecht wird ebenfalls eingeführt. Diese umfangreichen Änderungen haben direkte sowie indirekte Auswirkungen auf das Erbrecht, das Vorsorgerecht und das weitere Familienrecht. Das Werk bietet eine systematische Einführung in das neue Regelungskonzept. Die übersichtlichen Synopsen zu allen relevanten Gesetzen verschaffen einen schnellen Überblick und verweisen auf die entsprechenden Stellen im Text. Mit den tiefgreifenden Erklärungen zu den Neuerungen liegt somit ein erstes, ausführliches Nachschlagewerk vor. Die zahlreichen Hinweise, Klarstellungen und Formulierungsvorschläge sind eine praktische Hilfe bei der Umsetzung des neuen Rechts. Aus dem Inhalt: Systematik des neuen Rechts Ehegattenvertretungsrecht Neue Pflichten der Betreuer Einrichtung einer Betreuung Informationsrechte für Angehörige Vermögensverzeichnis zu Betreuungsbeginn Neuerungen bei der Gestaltung von Vorsorgevollmachten Kontrollbetreuung, Widerruf von Vollmachten und Vollmachtsmissbrauch Genehmigungserfordernisse und -verfahren Qualifikation und Registrierung von Betreuern Beendigung der Betreuung Synopsen zu BGB, BNotO, BtOG, FamFG, SGB I, SGB VIII, SGB IX, SGB X, VRegV, ZPO Der Autor hat in einer Facharbeitsgruppe des BMJV zu der Reform mitgearbeitet, ist Geschäftsführer des auf das Vorsorgerecht spezialisierten VorsorgeAnwalt e.V., Fachanwalt für Erbrecht sowie Referent und Autor für betreuungs-, vorsorge- und erbrechtliche Themen.
Das neue Stiftungsrecht ist da! Nach zum Teil sehr kontroversen Diskussionen hat der Gesetzgeber die umfassendste Reform des Stiftungsrechts seit Einführung des BGB verabschiedet. Von manchen begrüßt und von vielen abgelehnt, bringt das neue Stiftungsrecht ab dem 1.7.2023 erhebliche Änderungen für alle Bereiche des Stiftungshandelns. Ab dem 1.1.2026 folgt dann die Einführung eines bundesweiten Stiftungsregisters. Das Buch wendet sich an Stiftungsberater, Stifter, Stiftungsorganmitglieder und an alle, die in der Stiftungswelt tätig sind sowie an jeden, der sich für die Stiftung interessiert. In diesem Praktikerwerk findet sich, ausgehend von den neuen Gesetzestexten und den Gesetzesbegründungen, eine erste systematische Darstellung und Kommentierung des neuen Stiftungszivilrechts im BGB einschließlich einer Synopse der alten und neuen Vorschriften. Hinzu kommen zahlreiche Hinweise für die Stiftungs- und Beratungspraxis. Das Buch gibt damit allen im Stiftungsbereich tätigen Personen und deren Beratern das nötige Handwerkszeug für den erfolgreichen Start in die rechtlich neu gestaltete Stiftungswelt.
Nicht nur in der anwaltlichen Beratungspraxis nimmt die Anzahl der Mandanten, die sich für den Fall der Gebrechlichkeit und Krankheit absichern wollen, ständig zu. Das Werk richtet sich an die diejenigen beratenden Berufe, die sich mit den verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten beschäftigen. Es zeigt die rechtlichen Möglichkeiten auf, bietet Gestaltungsvorschläge, Formulierungshilfen und wertvolle Praxistipps. Sowohl der aktuelle Streitstand als auch die umfangreiche Rechtsprechung in dem jeweiligen Rechtsgebiet werden dargestellt. In der 6. Auflage sind die umfassenden und tiefgreifenden Änderungen, die die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts mit sich gebracht hat, praxisnah erläutert. Das neu eingeführte Notvertretungsrecht für Ehegatten wird ausführlich thematisiert. Die Herausgeber und Autoren sind allesamt Praktiker mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der rechtlichen Vorsorge. Pressestimmen zu Vorauflage: „Dem Leser liegt eine prägnante Darstellung des gesamten Themenkomplexes vor, da nicht lediglich die Gestaltung, sondern auch das Verfahren im Betreuungsrecht sowie Vergütung und Registrierung dargestellt werden. Hinzu kommen wichtige Ausführungen in Bezug auf Testamentsvollstreckung bzw. Vor- und Nacherbschaft." Ulf Schönenberg-Wessel, ZErb 2021, 124
Das Erbenhaftungsrecht ist schon vor seiner Einführung in das BGB von 1900 Gegenstand heftiger Kritik geworden, die seitdem nicht abgerissen ist. Im Fokus der Kritik stehen die mangelnde Praxistauglichkeit und die dogmatische Verworrenheit der §§ 19672017 BGB. Die Untersuchung unterzieht den Regelungskomplex der Erbenhaftung einer kritischen Analyse und erklärt die dabei festgestellten Probleme mittels der historisch-kritischen Methode mit Versäumnissen im Gesetzgebungsprozess, sich mit offenbar unerkannten grundlegenden Fragestellungen auseinanderzusetzen. Dieses Versäumnis führte zur Vermischung zweier von ihrer Grundausrichtung (Nachfolgemodelle) her prinzipiell unterschiedlichen Haftungssysteme, nämlich jenen des Preußischen Allgemeinen Landrechts und des Gemeinen Rechts. Auf Grundlage dieser Analyse werden eingehende Reformvorschläge zur Schaffung eines grundlegend neuen Haftungssystems erarbeitet, das sowohl dogmatischen als auch praktischen Anforderungen gerecht werden soll.
Materialienkommentar Erbrecht Herausgegeben von Rechtsanwalt Dr. Claus-Henrik Horn, Fachanwalt für Erbrecht 2020, 1.662 Seiten, gebunden, 169,- € Warum der Materialienkommentar Erbrecht? Etwa 300 der ursprünglich 464 Paragraphen des Erbrechts im BGB sind seit dem Jahr 1900 unverändert im täglichen Gebrauch der Praxis. Noch heute werden die Materialien der Gesetzesentstehung zur Auslegung herangezogen. Der Zugang ist höchst aufwendig, da die entscheidenden Stellen schwer auffindbar und schwer lesbar sind. Der Materialienkommentar Erbrecht bereitet alle historischen Materialien und sämtliche Reformen für die heutige erbrechtliche Argumentation auf. Horn hat hierzu die Fraktur in die moderne Schrift umgewandelt und entsprechend dem Aufbau eines klassischen Kommentars jedem Paragrafen seine Erwägungen und Entwürfe zugeordnet. Auf einen Blick werden die Entwicklung einer jeden Norm und alle Gesetzesänderungen seit In-Kraft-Treten des BGB sichtbar und Motive, Protokolle, Denkschrift, Bericht der XII. Kommission, Reichstagsverhandlungen etc. systematisch verfügbar. Dr. Claus-Henrik Horn ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht und führender Erbrechts-Experte. Er hat in jahrelanger Arbeit alle Unterlagen für die Praxis verfügbar gemacht. Aus dem Grußwort: Prof. Dr. Karlheinz Muscheler: „Wie schön, dass dieses Buch erscheint!" (Kooperation mit Nomos Verlag)
ZErb – Zeitschrift für die Steuer- und Erbrechtspraxis
Die ZErb: Marktführer im Erbrecht. Als auflagenstärkste Fachzeitschrift der Branche liefert die ZErb seit über 25 Jahren fundierte Expertise für die Steuer- und Erbrechtspraxis. Monatliche Updates, unter Schriftleitung von Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Pierre Plottek, machen sie zum unverzichtbaren Begleiter für DVEV-Mitglieder und Fachprofis.
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Erbrecht im Gespräch – Das Kurze[s] Update
Der zerb-Podcast mit Dr. Dietmar Kurze. Erfahren Sie alles über die neuesten Entwicklungen im Erbrecht. In jeder Folge beleuchtet Dr. Dietmar Kurze im Gespräch mit Expert:innen aktuelle News und Themen, die Erbrechtler:innen und ihre Mandanten heute bewegen.
Jeden ersten Dienstag im Monat.
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Tipps und Empfehlungen
Stiftungsrecht: Fundierte Expertise für Ihre Beratung. Ob gemeinnützig oder privatnützig – Know-how für Ihre Stiftungsberatung finden Sie in unserer Auswahl praxisorientierter Fachwerke – von der Satzungsgestaltung bis hin zu spezialisierten Lösungen für die Nachlassplanung.
zerb – der Fachverlag für die Erbrechtspraxis
Seit 1999 steht der zerb verlag für spezialisiertes Fachwissen im Steuer- und Erbrecht. Herzstück des Programms ist die renommierte Fachzeitschrift „ZErb – Zeitschrift für die Steuer- und Erbrechtspraxis“, zugleich Mitgliederzeitschrift der DVEV und eine der auflagenstärksten Publikationen im Erbrecht.
Ergänzt wird sie durch über 70 Bücher, Kommentare, Handbücher und Formularwerke – von Standardwerken bis zu internationalen Spezialthemen. Das Angebot richtet sich konsequent an die anwaltliche Praxis: fundiert, aktuell und direkt einsetzbar.